PORINGER FRISCHEI schafft Raum für die Zukunft
Vom selbstgebauten Brutofen zum modernen Lebensmittelbetrieb: Das Familienunternehmen Poringer Frischei entwickelt seinen Standort kontinuierlich weiter. Mit dem Umbau des Bürotrakts und einem neuen Sozialraum investiert der Betrieb nun insbesondere in seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit den Anfängen im Jahr 1950 hat sich bei Poringer Frischei Vieles verändert. Begonnen wurde mit selbstgebauten Brutöfen, einer Lohnbrüterei und dem Handel mit Lebendvieh. Heute zählt das Familienunternehmen zu den bedeutendsten Anbietern der österreichischen Eierbranche.
Seit 2003 führt Alexandra Poringer den Betrieb in dritter Generation. Mit einer Frauenquote von über 50% und einem herausragenden weiblichen Führungsteam versteht es die Chefin des Unternehmens und Mama von 2 Kindern (17, 22), Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 70 ausgewählte Landwirte aus Ober- und Niederösterreich stehen heute hinter dem Unternehmen.
Jährlich werden rund 120 Millionen Frischeier vermarktet und etwa 20 Millionen Ostereier gekocht und gefärbt. 100% der Eier stammen von AMA-Gütesiegel-Bauern, der BIO-Anteil wird bis Ende 2027 verdoppelt. Das Sortiment reicht von frischen Eiern aus Boden-, Freiland- und Biohaltung über gekochte Jausen- und Salateier bis hin zu individuell gestalteten Logo-Eiern und Verpackungsmaterial.
Bei der diesjährigen Zertifizierung nach dem International Food Standard erzielte Poringer zum 20. Mal in Folge das höhere Niveau mit >95%.
Investitionen mit Weitblick
Die Entwicklung des Unternehmens ist eng mit kontinuierlicher Modernisierung und Digitalisierung verbunden. In den letzten beiden Jahren wurde in eine moderne Eierkoch- und Färbemaschine, eine Palettierungsanlage sowie eine Leergut-Waschanlage investiert. Ein eigener Fuhrpark mit fünf Kühl-LKWs ermöglicht kurze Transportwege und gewährleistet die Frische der Produkte.
Im Frühjahr 2026 begannen umfassende Umbauarbeiten am bestehenden Bürotrakt. Entstanden sind helle, lichtdurchflutete Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Schreibtischen, klimatisierten Räumen, beschatteten Fenstern und Glaswänden im Loftstyle. Eine Mooswand im Eingangsbereich setzt einen natürlichen Akzent.
Ein neuer Treffpunkt
Besonderes Augenmerk gilt dem neu errichteten Sozialraum. Große Fensterflächen, eine überdachte Terrasse und eine modern ausgestattete Küche schaffen einen hellen und einladenden Ort. Der Raum soll nicht nur für Pausen und persönlichen Austausch zur Verfügung stehen, sondern künftig auch für Schulungen und Firmenfeiern genutzt werden.
Bei der Umsetzung wurde bewusst auf die Zusammenarbeit mit örtlichen Professionisten und regionalen Dienstleistern gesetzt. Im Sinne der Umwelt wurden keine zusätzlichen Flächen versiegelt oder neu verbaut.
Seit jeher ist die Weiterentwicklung des Standorts ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensgeschichte. Mit dem aktuellen Bauvorhaben richtet Poringer Frischei den Blick erneut nach vorne – und schafft zugleich beste Rahmenbedingungen für jene Menschen, die den Betrieb täglich mittragen.